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Wer in Maintal lebt, muss sich Maintal auch leisten können – So funktioniert eine sozialgerechte Stadtentwicklung

Termin

Datum:
17. Februar
Zeit:
18:30 bis 21:30

Die wichtigste Frage der derzeitigen Stadtentwicklung lautet: Wie gehen wir mit städtischen Grund und Boden um? Brauchen wir eine neue Bodenpolitik? Müssen wir künftig einen anderen, einen gemeinwohlorientierten Umgang mit öffentlichen Grundstücken pflegen?

Mit der Losung „Bauen, Bauen, Bauen“ ist es nicht getan. Vielmehr geht es darum WIE gebaut wird und vor allem WER baut. Wir dürfen Grund und Boden nicht allein dem freien Markt, den Grundstückseigentümern, Investoren und Projektentwicklern überlassen. Denn wir gestalten Maintal nicht so, dass es von oben auf dem Plan toll aussieht, sondern wir gestalten das soziale, das lebenswerte Miteinander, wir schaffen Orte zum Leben, zum Wohnen, zum Arbeiten, Lernen und Erholen, um sich wohl zu fühlen, um sich am Geschehen in der eigenen Stadt und im Stadtteil zu beteiligen.

Überlassen wir den Investoren und Projektentwicklern das Feld, die die leistungslosen Steigerungen des Bodenwertes abschöpfen? Oder setzen wir bewusst auf eine Wohnungswirtschaft, die an der Gemeinnützigkeit orientiert ist.

Dr. Marcus Gwechenberger, Referent des Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt, referiert und informiert zum Thema „Sozialgerechte Stadtentwicklung“.