CDU und Grüne im Land: Corona-Kabinett beweist Führungsschwäche und Mutlosigkeit in der Krise

Die SPD Maintal kritisiert die Beschlüsse der schwarz-grünen Landesregierung für die hessischen Schulen: „Die Aufhebung der Präsenzpflicht für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 ist faktisch eine Schulschließung durch die Hintertür. Die Aussage des hessischen Kultusministers, Eltern können ihre Kinder „mit gutem Gewissen zuhause lassen“ wirkt wie blanker Hohn und bedeutet nichts anderes wie >> Seht selbst zu, wie ihr zurechtkommt <<“, so der SPD Spitzenkandidat in Maintal, Sebastian Maier.
Die Maintaler SPD bezeichnet die Entscheidungen der hessischen Landesregierung für den Bildungs- und Betreuungsbereich als naiv. Die Kitas und Schulen appellierten einerseits an die Eltern, dass ihre Kinder wenn irgend möglich zuhause bleiben sollten. Viele Arbeitgeber bestünden andererseits auf der Anwesenheit ihrer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz. Und die hessische Landesregierung erklärt sich für nicht zuständig.
„Wir Eltern werden in ein moralisches Dilemma gebracht, das viele sehr belastet. Das Schlimmste ist, dass nach elf Monaten Ausnahmesituation keine realistische und abgestimmte Lösung gemeinsam mit den Schulträgern entwickelt wurde“, kritisiert Maier. Währenddessen seien sowohl die Lehrkräfte an den Schulen als auch die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas mit ihren Kräften und Nerven am Ende, so Maier, der selbst zwei Kinder an einer Grundschule hat und zudem im Schulelternbeirat tätig ist.
Die Maintaler Sozialdemokraten bewerten die am Mittwoch getroffenen Beschlüsse als Unverschämtheit gegenüber allen Eltern, die seit Monaten zwischen Kinderbetreuung, Home-Schooling und beruflichen Pflichten jonglieren. Gleichzeitig ist das Handeln der Landesregierung auch Ausdruck von Verantwortungslosigkeit gegenüber den Schülerinnen und Schülern. Alles was schwarz-grün in den letzten elf Monaten in der Bildungspolitik erreicht habe und weiter erreichen wird, sei Chaos in den Schulen und in den Familien, so die SPD.